Nachhaltige Kulinarik
Eine Welt voller Logos und Versprechen
Nachhaltigkeitslogos sollen eigentlich Orientierung bieten, doch oft bleibt ihre Aussagekraft fragwürdig.
Viele Labels sind undurchsichtig, sodass der wahre Mehrwert kaum erkennbar ist. „Greenwashing“ ist allgegenwärtig: Man wird überflutet mit pseudo-grünen „Green Claims“, während dahinter meist nichts weiter als Schein steckt.
Daher lässt sich Alpine Elements freiwillig von zwei aussagekräftigen Labels zertifizieren: Der österreichischen Bio-Zertifizierung, welche garantiert, dass unsere Kunden Bio-Lebensmittel erhalten, die wir als solche anbieten und die Herkunftsauszeichnung „Gut zu Wissen“ der österreichischen Landwirtschaftskammer. Beide Labels werden jährlich durch eine unabhängige Kontrollstelle überprüft und neu zertifiziert.
Darüber hinaus sind wir Partner von Institutionen, deren ideellen Wirkens wir uns verbunden und verpflichtet fühlen. Das sind Slow Food als Mitglied von Slow Food Tirol und Gründer der Cooks’s Alliance für Biodiversität Tirol, den Green Chefs und den Green Events des Klimabündnisses.
Ein Bekenntnis zu nachhaltiger Ernährung
Echte nachhaltige Kulinarik basiert auf Prinzipien, die den ökologischen Fußabdruck reduzieren,
soziale Verantwortung fördern und gleichzeitig Qualität und Genuss bewahren.
Umweltrichtlinie
Hier können Sie unsere Umweltrichtlinie downloaden.
1. Regionale und saisonale Zutaten & Biologische Landwirtschaft:
Der Einsatz von lokalen und saisonalen Produkten minimiert den Transportaufwand und unterstützt die heimische Landwirtschaft. Dies sorgt nicht nur für Frische, sondern stärkt auch die lokale Wirtschaft und reduziert Emissionen.
Zutaten aus biologischem Anbau oder nachhaltig bewirtschafteten Quellen tragen zum Schutz der Umwelt bei, indem sie den Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngemitteln vermeiden und die Biodiversität fördern.
2. Nachhaltige Ernährung ist gesunde Ernährung:
Eine der effektivsten Möglichkeiten, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, besteht darin, den Konsum von tierischen Produkten zu reduzieren. Pflanzliche Lebensmittel haben im Allgemeinen einen geringeren ökologischen Fußabdruck als tierische. Eine pflanzenbasierte Ernährung hilft zudem, den weltweiten Bedarf an landwirtschaftlichen Flächen zu reduzieren. Dies ermöglicht es, natürliche Lebensräume zu erhalten und die Artenvielfalt zu schützen. Eine überwiegend pflanzliche Ernährung ist auch nachweislich eine gesündere Ernährung für uns Menschen.
3. Vermeidung von Lebensmittelverschwendung:
Nachhaltige Kulinarik setzt auf die vollständige Nutzung von Lebensmitteln, um Verschwendung zu vermeiden. Dies schließt kreative Resteverwertung und die genaue Planung des Einkaufs und der Portionsgrößen ein.
Jedes Jahr landen Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Nachhaltige Kulinarik setzt genau hier an und zeigt, wie wertvoll jedes einzelne Lebensmittel ist. Vom Nose-to-Tail-Prinzip, bei dem das gesamte Tier verwendet wird, bis hin zur schmackhafte Verarbeitung aller Teile einer Pflanze.
4. Tierwohl und nachhaltige Fischerei:
In der nachhaltigen Küche wird großer Wert auf die Herkunft tierischer Produkte gelegt. Massentierhaltung steht im Gegensatz zu einem ethischen Umgang mit Tieren. Produkte von Tieren, die artgerecht gehalten wurden, schmecken nicht nur besser, sie sind auch gesünder. Ähnlich verhält es sich mit Fisch: Überfischung bedroht die Meere, daher sollte man bewusst auf zertifizierte, nachhaltig gefangene Fische achten. Es geht um den Respekt vor den Lebewesen, die wir essen, und um die Erhaltung der Artenvielfalt in unseren Ökosystemen.
5. Energieeffiziente Küchenpraktiken:
Nachhaltige Kulinarik achtet auch auf den Energieverbrauch in der Küche, durch den Einsatz effizienter Geräte und Methoden, um den Ressourcenverbrauch zu minimieren und den CO₂-Ausstoß zu reduzieren.
Dazu kommt die Reduzierung von Einwegplastik und Verpackungsmüll, was den ökologischen Fußabdruck zusätzlich verringert. Selbst die Art und Weise, wie wir spülen und reinigen, spielt eine Rolle.
6. Fairness in der Gastronomie:
Soziale Nachhaltigkeit im Catering umfasst faire Arbeitsbedingungen, ethische Lieferketten und die Förderung lokaler Gemeinschaften. Sie schließt faire Löhne, sichere Arbeitsplätze und die Nutzung lokaler und fair gehandelter Produkte ein. Vielfalt, Inklusion und Mitarbeiterschulungen sind ebenfalls entscheidend.